Freundschaften und andere Schätze

„Erzähl mir die Geschichte von Pippi Langstrumpf“, hatte Karin so lange gebettelt, bis ihre Mutter die Abenteuer des stärksten Mädchens der Welt erfand. So vertrieb Astrid Lindgren ihrer Tochter die Zeit während einer hartnäckigen Lungenentzündung mit fantastischen Geschichten.

Aufgeschrieben hat sie diese erst Jahre später, als sie selbst das Bett hüten musste. Sie schnappte sich Stift und Schreibblock und legte los. Und ich nehme an, sie wurde schnell wieder gesund. Denn Schreiben kann viel mehr als nur die Langeweile vertreiben.

Schreiben macht stark

Schreiben ist immer eine Reise zu dir selbst – eine Mut-mach-Übung. Denn du entdeckst, was in dir steckt. Wenn du einfach mal drauflos schreibst, um dir Gutes zu tun und ohne Ziel, wirst du entdecken, was du besonders gut kannst, warum die Menschen dich lieben oder warum es Dinge gibt, die niemand außer dir hier und jetzt besser tun kann als du. Vielleicht erinnerst du dich noch an die Freundschaftsbücher aus der Schulzeit – eher so ein Mädchending, von den Jungs belächelt, aber für die meisten eine Schatzsammlung wertvoller Freundschaftsbeweise.

„Schreiben heißt, sich selber lesen.“ Max Frisch

Für mich heißt Schreiben: Schätze sammeln. Wortschätze, die in uns schlummern, vor allem aber unsere kreativen Ressourcen. Diese liegen oft tief vergraben und es dauert die eine oder andere Zeile, bis sie zu Gold werden und in voller Kraft erstrahlen. Alles beginnt mit einem Wort – zumindest in meinen Workshops. Ein Lieblingswort, das dich begleitet und vielleicht das erste Wort in einem Freundschafts-Buch, das du nur für dich schreibst – mit einem himmlischen Duft in der Nase, der dich freundschaftlich begleitet.

Mehr Infos zu meinem neuen Workshop und viel Freude beim Selberschreiben!

Fotos: pixabay 

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