Neuer Workshop: Dein Freundschafts-Buch

Oder: Wie ich mir selbst eine beste Freundin (ein bester Freund) werde

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf ist die Protagonistin, die sich die Freiheit nimmt, es anders zu machen. Sie veränderte das Leben der Autorin und unzähliger großer und kleiner Menschen auf der ganzen Welt. Denn sie macht nicht nicht nur anderen Mut, sie ist auch sich selbst eine geniale Freundin.

Pippis Lebendigkeit lässt sich nicht in eine Schulbank quetschen. „Ich schreibe für das Kind in mir selbst“, sagte Astrid Lindgren über ihre Bücher und erreichte daher nicht nur Kinderherzen. Ob Carlson vom Dach, Ronja Räubertochter, der Meisterdetektiv Kalle Blomquist oder Lotta aus der Krachmachertraße, sie alle erinnern uns daran, wie wichtig es ist, uns treu zu bleiben – uns selbst eine wahre Freundin oder ein ziemlich bester Freund zu sein. Denn wer sich nicht verbiegt, kann (auch für andere) geradestehen.

„Ich schreibe für das Kind in mir selbst.“ (Astrid Lindgren)

Sich die Freiheit zu nehmen, es anders zu machen, kann durchaus ein Abenteuer sein. So manches Mal fühlt sich auch Pippi verlassen, wenn sie auf ihren Vater Efraim Langstrumpf wartet. Dennoch schafft sie es immer wieder, sich selbst zu ermutigen. Sie ist schließlich die Tochter eines Südseekönigs. Im Zweifelsfall backt sie einen Haufen Kekse für ihre Freunde Annika und Tommi. Für jede Situation hat sie eine kreative Lösung, die sie in die Tat umsetzt. Und zwar sofort! Denn:

  • Was hindert uns daran, unsere Ideen ins Leben zu bringen?
  • Lassen wir uns unterkriegen? Oder sind wir frech und wild und wunderbar?
  • Machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt?
  • Und wie sähe diese Welt überhaupt aus?

Das Leben ist kein Ponyhof. Wer sagt denn so was? Ob du dir die Welt so bunt machst wie Pippi – tjalla hi tjalla ha tjalla hopsasa! Oder dich in der Haut der braven Annika pudelwohl fühlst. Wen kümmert es? Es ist in jedem Fall eine wunderbare Erfahrung, einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen und zu spüren, wie es sich anfühlt. Zuerst ein wenig fremd, dann ermutigend, erheiternd, erleichternd und zum Schluss: total entspannt. Wenn du den Perspektivenwechsel wagst und in den Dialog mit deinen eigenen Protagonisten gehst, wirst du feststellen: Es steckt so viel Abenteuer in dir, dass du ganze Bücher füllen könntest. Ein kreatives Leben genügt völlig. Oder die Erfahrung:

„Ich bin mir selbst ein Freund. Ich nehme ernst, was ich denke und empfinde. Die Zeit, die ich dafür brauche, ist nie vertan. Dasselbe gestehe ich auch anderen zu.“ (John Franklin)

Darum lade ich dich herzlich dazu ein, dein ‚Freundschafts-Buch‘ zu schreiben. Das kennst du vielleicht noch aus deiner Schulzeit. Wir machen es ein wenig anders: Du schreibst, wie es dir gefällt, nur für dich selbst.

Falls du gerade nicht in Schreiblaune bist, kannst du dir die Zeit nehmen, einfach nur dazusitzen und vor dich hinzuschauen. Denn auch das fördert die Gesundheit. Und vielleicht fallen gerade dann jede Menge Wörter und Ideen vom Himmel direkt aufs Papier. Oder Du schreibst in dein Freundschafts-Buch, was du besonders an dir und deinem Leben magst, was du jetzt oder morgen am liebsten tun möchtest. Und warum du – sowieso – schon längst deine allerbeste Freundin bist. Möglicherweise ist jetzt der ideale Zeitpunkt dieser Lieblingsfreundin einmal zu schreiben, wie toll sie ist. Sie hat es verdient.

Tja, und dann gehst du glücklich und entspannt nach Hause und tust vielleicht erst einmal nichts – außer dein Leben zu genießen.

„Denn wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen. Und das wäre schade.“ (Pippi L.)

Wir sehen uns, wenn Du magst:

  • Wann?  18. Mai 2019| Seminarzeit 4 Stunden, inkl. Kaffeepause (14:00 bis 18:00 Uhr)
  • Wo? Voltmannstraße 107, 33619 Bielefeld
  • Wie viel? 75,00 € (inkl. Getränke, Kaffee, Gebäck und Duftprobe) | Teilnehmer*innen maximal 6
  • Kontakt und Anmeldung: Gabriele Rejschek-Wehmeyer | Telefon 0521 – 982 468 45  | info@wortundidee.de

 

Quelle: www.astridlindgren.com/de

Fotos: knallgrün, photocase.de / pixabay / Ute Adam 

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