Blütenzauber auf dem Teller

Buchtipp: Rezepte & natürliche Deko.

Holt euch Gartenzauber auf den Teller, statt euch über einen verregneten Tag zu ärgern! Von dieser Idee sind wir begeistert. Denn der ‚Blüten-Genuss für Tafel und Teller‘ macht gute Laune. Das neue, fantastisch bebilderte Buch von Anja Klein und Andreas Lauermann bietet jede Menge Kreativimpulse für ‚leichtsinnige‘ Feinschmecker. Mit jedem Umblättern wächst die Lust, sich nach den Pflanzen umzusehen, um es auszuprobieren. „Blütenzauber auf dem Teller“ weiterlesen

Buchtipp: Umweg Jakarta

Interview mit der Autorin Biggi Mestmäcker

Er ist alles andere als leicht und wurde keineswegs ‚erleichtert‘: der Familiennachzug aus Syrien nach Deutschland. Das Adjektiv dieser politischen Formulierung sei irreführend und lebensfremd, ja nahezu zynisch angesichts der Realität. Biggi Mestmäcker erzählt die Geschichte einer Familie aus Damaskus, die zu ihrer wurde, und bietet uns eine Erkenntnis, die es leicht machen könnte, einander zu verstehen. „Buchtipp: Umweg Jakarta“ weiterlesen

Buchtipp: Insbruck neu entdecken

‚111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss‘. Donnerwetter, das ist eine Menge, denke ich, als ich den Buchtitel lese. Ich will es wissen: Hat die Autorin alle Orte tatsächlich besucht und warum sollte ich es ebenfalls tun? Daher schreibe ich meiner österreichischen texttreff-Kollegin, der Verfasserin eines außergewöhnlichen Buchprojekts direkt. Mir ist klar, in ihrem Buch würde ich die Antworten finden. Susanne Gurschler persönlich zu fragen, finde ich charmanter. „Buchtipp: Insbruck neu entdecken“ weiterlesen

Erinnerung in leisen Tönen

„Weich, weit, mit feinem, silbernen Glanz erklingt diese Stimme. In Arkadien kommt sie an, wundersam magisch uns verzaubernd“, heißt es in einem Gedicht von Inge Müncher und ich denke: Ja, so schreibt sie. Ihre neueste Geschichte über Mulimo ist unser Aufhänger, noch einmal über ihre Kunst des ‚empfindsamen Erzählens‘ zu reden. Ich besuche die Autorin in ihrem Haus in Bünde, dem geräumigen Stadthaus, das ihre Eltern gebaut haben und in dem sie geboren ist. Der Ort, an dem sie bis heute am liebsten ist und der in ihren Erzählungen immer wieder eine Rolle spielt. Was es bedeutet, Heimat zu verlieren, erfährt sie als Kind, wenn auch nicht am eigenen Leib. Schon damals ist es ihre sensible Wahrnehmung für die Empfindungen anderer Menschen, die ihr Erleben in der NS-Zeit und nach dem Krieg prägt. „Erinnerung in leisen Tönen“ weiterlesen