Christiane im Elfchenrausch

Elfchen schreiben macht süchtig! So erging es auch Christiane T., die ich im Einzelcoaching begleiten durfte. Und weil es dabei nie darum geht, dass wir etwas ’schaffen‘, fließen die Wörter meist mit Leichtigkeit aus der Feder. Das ist der Aha-Moment jenseits von richtig und falsch, in dem unsere Kreativität fließen kann: spontan und überraschend. So darf es sein – schreiben und leben ohne Leistungsdruck! Das ist tatsächlich eine Übung, bei der uns Elfchen auf die Sprünge helfen – federleicht und fehlerfroh: Hier ein kleines Elfchen-Potpourri. „Christiane im Elfchenrausch“ weiterlesen

Die Zeit mit mir

Die Zeit ‚zwischen den Jahren‘ ist eine besondere. Es ist die geheimnisvolle Zeit der Rauhnächte, der 12 Nächte, denen, einem europäischen Brauchtum zufolge, eine besondere Bedeutung zugemessen wird. In den meisten Regionen beginnt diese ‚Zwischenzeit‘ in der Nacht auf den 25. Dezember und endet am 6. Januar, dem Fest der ‚Heiligen drei Könige“. Zu ihrer Tradition zählen Rituale, mit denen wir uns auf das neue Jahr vorbereiten können und die uns helfen, Altes loszulassen. Es gibt jede Menge Anleitungen dazu. Manchmal kommt die Inspiration in dieser magischen Zeit offensichtlich auch ‚wie von selbst‘. Wenn wir uns Zeit für uns allein nehmen, absichtslos und völlig unangestrengt. Zum Beispiel bei einem Weihnachtsspaziergang. „Die Zeit mit mir“ weiterlesen

Warten

Irgendwie fühlt es sich so an, als wären wir seit Monaten in der Warteschleife. Aber was genau er-warten wir denn? Es soll besser werden, wieder so wie früher – normal eben, oder? Warten ist lästig. Erwartungsvoll zu sein, ist ein anderes Gefühl. Da steckt Neugier drin, Lebendigkeit, aufgeregt sein … so, wie wir als Kinder gewartet haben – an den Tagen und Stunden vor Heilig Abend. Sabine Gierschner hat eine kleine Poesie dazu geschrieben, die auch große Menschen vielleicht wieder ein bisschen erwartungsvoll stimmt. Freut Euch … mit uns! „Warten“ weiterlesen

Stille …

Stille – der Moment zwischen Ein-und Ausatmen.
Stille – wenn der Trubel des Alltags im Schnee versinkt.
Stille – wenn vor Glück die Zeit zu ruhen scheint.
Stille – wenn das Tosen des Sturms uns verlässt.
Stille – die Unheimliche, wenn du bemerkst, dass Natur verschwunden ist. „Stille …“ weiterlesen

In der Stille angekommen

Er nimmt sich täglich etwa eine Stunde ‚Bedenkzeit‘ und damit ihm Wichtiges nicht entwischt, schreibt er Bücher, die er dicke Briefe an Freunde nennt. Ernst Ferstl schreibt mit Herz, Hirn und Humor, in einer verständlichen Alltagssprache. Ich denke, das lieben die Menschen – also ich zumindest. Der Hauptschullehrer in Pension ist 1955 in Neunkirchen in Niederösterreich geboren, verheiratet und Vater von vier Kindern. Viel mehr erfahren die Leser*innen auf seiner Website nicht. Dafür bietet er hier jede Menge Inspiration und erfrischende Texte mit Tiefsinn und Wortwitz. Am besten ihr schaut selbst mal rein und lest vorher dieses wunderschöne Gedicht, das er mir für meinen Blog geschickt hat. Und ich sage einfach mal Dankeschön! „In der Stille angekommen“ weiterlesen

Letzter Abschied vom Sehen

„Statt blindlinks gegen Wände anzurennen, muss ich die neuen Regeln anerkennen. Der Raum ist klein, doch vieles bleibt erhalten. Behutsam will ich ihn für mich gestalten.“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Konrad Gerull berühren mich tief und bei jedem Lesen erneut. Ich habe sie in dem neuen Wortfinder-Kalender gefunden und freue mich, dass ich sie auf schreibselig veröffentlichen darf. Passen sie doch so gut in die Zeit, auch wenn der Autor von einer Erfahrung berichtet, die sich die meisten von uns kaum vorstellen können. „Letzter Abschied vom Sehen“ weiterlesen