Schreiben – die Tür zur Stille

Wenn ich die Tür und die Augen schließe und all meine Gedanken zum Schweigen bringe – so, als säße ich vor einem leeren, weißen Blatt – dann kann ich die Stille hören. Zuerst ist es ein heller, sirrender, gleichmäßiger Ton. Langsam wird er dunkler, wie mein Herzschlag und dann umfängt mich die Stille. Es fühlt sich so an, als ob Mutter Erde einen sternenbestickten Mantel um mich legt. Diese Stille ist angefüllt mit innerem Licht, Frieden, Dankbarkeit und Hingabe, sagt Jutta Westphalen, die sich in diesem Jahr ganz dem Schreiben gewidmet hat. „Schreiben – die Tür zur Stille“ weiterlesen

Die Zeit mit mir

Die Zeit ‚zwischen den Jahren‘ ist eine besondere. Es ist die geheimnisvolle Zeit der Rauhnächte, der 12 Nächte, denen, einem europäischen Brauchtum zufolge, eine besondere Bedeutung zugemessen wird. In den meisten Regionen beginnt diese ‚Zwischenzeit‘ in der Nacht auf den 25. Dezember und endet am 6. Januar, dem Fest der ‚Heiligen drei Könige“. Zu ihrer Tradition zählen Rituale, mit denen wir uns auf das neue Jahr vorbereiten können und die uns helfen, Altes loszulassen. Es gibt jede Menge Anleitungen dazu. Manchmal kommt die Inspiration in dieser magischen Zeit offensichtlich auch ‚wie von selbst‘. Wenn wir uns Zeit für uns allein nehmen, absichtslos und völlig unangestrengt. Zum Beispiel bei einem Weihnachtsspaziergang. „Die Zeit mit mir“ weiterlesen

Warten

Irgendwie fühlt es sich so an, als wären wir seit Monaten in der Warteschleife. Aber was genau er-warten wir denn? Es soll besser werden, wieder so wie früher – normal eben, oder? Warten ist lästig. Erwartungsvoll zu sein, ist ein anderes Gefühl. Da steckt Neugier drin, Lebendigkeit, aufgeregt sein … so, wie wir als Kinder gewartet haben – an den Tagen und Stunden vor Heilig Abend. Sabine Gierschner hat eine kleine Poesie dazu geschrieben, die auch große Menschen vielleicht wieder ein bisschen erwartungsvoll stimmt. Freut Euch … mit uns! „Warten“ weiterlesen

Endlich! In die Stille lauschen

Für den Endspurt vor Weihnachten hat Yoga-Lehrerin Eva Spilker aus Bielefeld noch ein kleine Übung für uns, um in die Stille zu kommen. Sie schreibt dazu: Kein Gerenne, keine Termine. Einfach mal nur zu Hause Zeit haben. Nicht hier und da und dort noch eine Verabredung. Nicht noch diese und jene Feierlichkeit.  Endlich kann ich einfach auf dem Sofa sitzen. In die flackernde Kerze blicken. Nichts TUN müssen. Einfach nur SEIN. „Endlich! In die Stille lauschen“ weiterlesen

Stille …

Stille – der Moment zwischen Ein-und Ausatmen.
Stille – wenn der Trubel des Alltags im Schnee versinkt.
Stille – wenn vor Glück die Zeit zu ruhen scheint.
Stille – wenn das Tosen des Sturms uns verlässt.
Stille – die Unheimliche, wenn du bemerkst, dass Natur verschwunden ist. „Stille …“ weiterlesen

Badezimmer-Stille – Zeit zum Lauschen

Gerade im Advent wird es spürbar: Stille ist viel mehr als die Abwesenheit von Geräuschen, Klängen und Worten. Echte Stille – außen und innen – ist selten und kostbar, sie ist voller Bedeutung und manchmal geradezu heilig. Wir sehnen sie herbei und fürchten sie manchmal auch, sagt Achtsamkeitstrainerin Barbara Münzer, die sich auf Yoga und Meditation in Klöstern spezialisiert hat. Und weil ‚Stillsein‘ durchaus eine Übung ist, verrät sie uns neben ihren Anregungen, wie wir es uns gelingt, im Alltag einfach mal einzutauchen, in eine Badezimmer-Stille zum Beispiel. „Badezimmer-Stille – Zeit zum Lauschen“ weiterlesen