Improvisationen zum Kardamom

Die Tiefe des Ozeans ist eine traumhafte Welt.

Hier gibt es ohne Ende Lichtspiele und viele bunte fließende Wesen. Sie sind in dem Element, in dem sie sein mögen. In ihrer Lebenswelt. Hier ist es sehr verspielt. Niemand kontrolliert was, wo, mit wem und wie gemacht wird. Elegant geht es durch das Wasser. Türkisblau fließend.
Der tragende Grund darunter, die Erde. Sie hat vielfältige Oberflächen. Bunt, rund, kantig, rau, porös, samtig und glatt.

„Improvisationen zum Kardamom“ weiterlesen

Mit dem Kardamom ins Goldzeitalter

„Anderen Glitzerspuren zu begegnen. Fontänen damit gestalten. Sie fliegen und sich setzen lassen. Auf in das Goldzeitalter.“ Zu diesem schönen Fazit kam  Eva Hoffmann in ihrem 5-Minuten-Text als Warm-up zum Workshop mit dem Kardamom-Öl. Meine neue Sanduhr, durch die glitzernde Goldpartikel fließen, hat sie inspiriert. Ich freue mich sehr, dass sie mir ihre Texte – so schön und kreativ verpackt – zur Verfügung stellt. Sie lassen Kardamom-Vertrauen ahnen. „Mit dem Kardamom ins Goldzeitalter“ weiterlesen

Berührung als Tor zur Kreativität

Online-Workshop am 16. April oder 7. Mai:

Ganz bei dir sein. So viel schreiben und reden, wie du magst. Die Zeit gehört dir, in diesem Mix aus Schreibimpulsen und Anleitungen für kleine Aromamassagen, die du dir selbst geben kannst. Bereits in den ersten fünf Minuten gewinnst du Abstand zum Alltag und schaust zunächst: Wie geht es mir gerade? Ein schönes Beispiel dafür gibt Bettina Dempwolf in ihrem Text aus dem 5-Minuten-Warm-up, mit dem jeder schreibselig-Workshop startet: „Berührung als Tor zur Kreativität“ weiterlesen

Herbstgefühle. Und zu wenig geerdet?

Oft genügt ein Wort, um uns auf die Spur zu kommen oder einen neuen Lebens-Impuls zu bekommen. So kann uns auch das kleine Wörtchen ZU auf die Sprünge helfen. (Per Definition drückt es als Präposition vor einem Adjektiv aus, dass sein Grad höher ist als gewünscht.) Vielleicht sind wir gerade ZU wenig geerdet, wenn wir häufig darüber reden oder schreiben, dass uns etwas ZU laut, ZU heftig, ZU warm oder ZU kalt ist. Oder wenn uns einfach alles ‚ZU viel‘ ist.  Aus aromakundlicher Sicht bieten sich folgende Frage an, mit denen wir uns beschäftigen könnten: „Herbstgefühle. Und zu wenig geerdet?“ weiterlesen

Und wer will das wissen?

Muss das sein? Warum stellen Menschen sich Fragen? Dieser Frage widmete sich die Teilnehmerin eines Lila-Laune-Workshops. Intuitiv und einfallsreich wechselte sie die Perspektive. Sie ließ eine lila Stubenfliege antworten, die sich unversehens in den Raum geschlichen hatte. Die Textimprovisation, die sie zu Hause nur ein ganz kleines bisschen veränderte, möchte ich euch nicht vorenthalten. Denn sie zeigt ganz wunderbar: Ein echter Lavendel bringt uns nicht nur in unsere Mitte, sondern auch unsere kreative Ressourcen an die Oberfläche. Hören wir doch einfach, was die Fliege dazu sagt. Und ich sage Dankeschön für die Erlaubnis der Autorin. „Und wer will das wissen?“ weiterlesen

Halt im Wandel – geht das?

Eine Frage an die Rose. Sie antwortet: Schön, dass du mich das fragst. Ich warte schon länger darauf, weil ich sehe, wie du dich quälst. In deiner Liebe zu Menschen, in deiner Vielfältigkeit unterstützend zur Verfügung zu stehen. Dich einzulassen, mitzugehen, beizutragen zum Frieden in der Welt. Bleib sehr sehr achtsam damit, immer wieder in deinem inneren Frieden zu sein.

Nimm deine Gefühle wahr, gib ihnen Raum. Sie sind eine Kraftquelle für dich. Du kannst inspirieren, stärken. Tu das auch weiterhin mit dir. Lass dich nicht verführen. Folge deinem Herzen. Deiner Intuition. Du bis wunderschön im Duft und in der Blüte. Hast Ausstrahlung, bist sichtbar. Du kannst etwas beitragen. Tu, was du spürst. Spüren ist deine Spur.

Bleib dir vertraut, dann entsteht Vertrauen. Dein Halt im Wandel bis du selbst. Dein Sein. Dein Spüren. Dein Geben und Nehmen. Öffne Dich wie eine Blüte. Es aufzunehmen, gesehen und wahrgenommen werden damit. Du hast eine Aufrichtung, bis stabil, gut verankert. Besinne dich darauf.

Konzentriert dich nicht auf die Stacheln. Die gehören zum Gesamtwerk. Habe keine Eile zu wachsen. Du wächst. Das ist in dir. Das bist du. Alles ist da. Nimm es mit Wohlwollen und Leichtigkeit. Halte dich. Der Wandel geschieht.

Textimprovisation von Eva H., geschrieben mit dem Duft der Rose  

Foto: Olga Gorodetski