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Gebacken mit Zimt und Liebe

„Ich liebe diese Öl-Mischung. Der Duft in der Küche war so toll und die Kekse schmecken so wunderbar nach Zimt … und irgendwie anders – nach Orange und Weihnachten“, sagt unsere Team-Kollegin Evin. Da sie leidenschaftlich gern kocht und backt, hatte sie sich spontan dafür entschieden, das Rezept auszuprobieren, das ich aus meiner Fortbildung in Aromakunde mitgebracht habe.

Was man mit Ölen alles machen kann?!

„Diese Aromaküche ist ja echt spannend“, stellte sie fest, nachdem sie für uns die super leckeren ‚Zimtherzchen‘ gebacken hat. „Was man mit den Ölen alles machen kann!“

Daher teilen wir nun kurzentschlossen das Rezept noch vor Weihnachten in einem Newsletter. Bei der Gelegenheit möchte ich noch einmal betonen, dass die ätherischen Öle, die zum Kochen oder Backen verwendet werden, Lebensmittelqualität besitzen müssen. Evin hat mit zu 100% reinen, ätherischen Ölen von Senti! gebacken, die Inhaberin Katja Lüttgert mit größter Sorgfalt bei traditionell arbeitenden Bauern bezieht.

Foto zum Rezept Zimtherzchen backen _ Evin Ay

Rezept Zimt-Herzchen

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 300 g fein gemahlenes Vollkornmehl
  • 60 g Imker-Honig
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 150 g Butter (Bio, Süßrahm, kalt in Stückchen)
  • 2 Eier
  • 6 Tropfen Orange (Lebensmittelqualität)
  • 1 Tropfen Nelke (Lebensmittelqualität)
  • 1 Tropfen Zimt-Rinde (Lebensmittelqualität)

Zubereitung

Mehl, Honig und die geriebenen Mandeln in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stückchen hinein schneiden und mit den  Eiern zu einem Teig kneten. Die Öle mischen und den Teig mit der Mischung abschmecken. Den Teig im Gefrierfach ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend: den Teig in zwei Teile teilen und ca. 1 cm dick ausrollen, um die Herzen auszustechen. Im vorgeheizten (Umluft-)Backofen bei 170 Grad goldbraun backen, ca. 25 bis 30 Minuten.  

Praxis der Aromakunde

Die Anwendung ätherischer Öle in der Aromaküche war Bestandteil der ‚Praxis der Aromakunde‘, dem Teil meiner umfassenden Fortbildung im Institut für ‚Lebendige Aromakunde‘ in Berlin, den Katja Lüttgert als Dozentin gestaltet. Die Expertin und Gesundheitspraktikerin im Fachbereich Aromakunde (DGMA) bietet gemeinsam mit Jürgen-Trott Tschepe, dem Inhaber des Instituts, diese Jahresausbildung in Aromakunde an, die sich grundlegend von der klassischen Aromatherapie unterscheidet.

Über den Tellerrand schauen

Den Teil bei Jürgen Trott-Tschepe werde ich im Februar 2020 beenden und euch natürlich an meinen (Er)kenntnissen teilhaben lassen. Denn die Weiterbildung hat sowohl meine Erfahrungen mit ätherischen Ölen, mein Wissen aus der Aromatherapie als auch meinen Horizont erweitert. Sie hat meine Idee und den Ansatz von ‚schreibselig‘ bestätigt. In einer Poesie zur Lebendigen Aromakunde bringt Jürgen das auf den Punkt:

„Frage nach dem Leben nicht die Andern.
Nur in dir selbst kannst du die Antwort erwandern.
Um diese Antwort zu finden bist du auserkoren,
so wie Jeder,
wieder und wieder zum Leben geboren.“ (J. Trott-Tschepe)

Sich berühren lassen

Im Teil ‚Aromakunde-Massage‘ mit Katja Lüttgert habe ich erneut erlebt: ein Hauch eines ätherischen Öls genügt, um das sanfte Berührtsein als tiefgehende Begegnung mit uns selbst zu erleben – eine Erfahrung, die buchstäblich in jede Zelle dringt.
Eine solche Massage von Menschen zu bekommen, die mit Achtsamkeit und Respekt vor und mit den Ölen arbeiten, ist ein großes Geschenk. Die drei Weisen aus dem Morgenland wussten, welche Kostbarkeiten sie dem kleinen Jesus und seinen Eltern brachten.

Auch Evin ist übrigens längst von den Ölwesen verzaubert. Wobei diese völlig absichtslos ‚wirken‘. In der Aromakunde werden ätherische Öle oder Essenzen, wie beispielsweise die Orange, daher nicht ‚gegen‘ etwas verwendet, sondern salutogenetisch orientiert für etwas eingesetzt. Genauso machen wir es, wenn wir uns beim Schreiben von ihnen inspirieren lassen – frei von Vorgaben und neugierig auf überraschende Wendungen.

„Nach unserer Ansicht können die gesunden Anteile eines Menschen durch ätherische Öle geweckt, gefördert und begleitet werden“, sagt dazu Jürgen Trott-Tschepe, der uns zum Jahresende noch eine schöne Poesie zur Orange geschickt hat.

Mit den Aromen von Orange, Nelke und Zimt-Rinde auf der Zunge und im Herzen wünschen wir euch eine fröhliche Zeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Fotos Evin Ay

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