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Lebendige Aromakunde – die wahre Kunst der Flaschengeister!

Eintauchen in die Welt der Flaschengeister

Ich werden immer wieder gefragt, was ätherische Öle beim Schreiben eigentlich ‚machen‘. Hier erklärt Jürgen-Trott Tschepe, der ‚Erfinder‘ der Lebendigen Aromakunde, was ätherische Öle aus aromakundlicher Sicht bewirken können. Eine Sichtweise, die der Idee von schreibselig entspricht. Denn die Öle helfen uns, unsere Kreativität zu leben. Mit ihrer Hilfe kommen wir in den Fluss, gleichzeitig ermutigen sie uns, Hindernisse als Entwicklungs-Chancen zu betrachten. Die duftenden ‚Flaschengeister‘ schulen unsere Wahrnehmung und zeigen unsere Potenziale auf. Sie sind Mutmacher und Wegweiser zur Neuorientierung.

Wofür statt wogegen!

Im Sinne der ‘Lebendigen Aromakunde‘, die auf der ‚salutogenetischen‘ Anwendung basiert, insbesondere im seelisch-geistigen Bereich, fragen wir nicht – wogegen, sondern wofür? Welche ‚Aspekte‘ können wir jetzt beleuchten und fördern? Was ist gerade jetzt wesentlich?

Und was bedeutet Aromakunde?

„Die meisten Menschen nutzen ihre potenziellen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die ihnen das Leben bietet, nur zu einem kleinen Teil“, sagt Jürgen Trott-Tschepe. Der Erfinder der Lebendigen Aromakunde und Inhaber des gleichnamigen Instituts in Berlin erklärt:

Basis der Aromakunde sind die ätherischen Öle. Sie werden auch als „Essenz“ bezeichnet; gemeint ist damit das Wesentliche der Pflanzen. Sie haben die Fähigkeit, uns auf verschiedenen Ebenen unseres Menschseins zu berühren und zu unterstützen.

Die Kunst der Aromakunde besteht darin, den Menschen mit seinen ‚eigen-tlichen‘ Bedürfnissen wahrzunehmen und ihn mit einem unterstützenden ätherischen Öl zu begleiten. Für diese ganzheitliche Gesundheitsarbeit mit ätherischen Ölen wurde im deutsch-sprachigen Raum der Begriff der ‚Aromakunde’ geprägt.

Essenzen, die geboren werden

Statt ‚Aromakunde’ wäre der Begriff ‚Essenz-Begleitung’ vielleicht passender, ist aber unüblich. Doch den Kern der Behandlung mit ätherischen Ölen trifft man so eigentlich noch eher. Geht es doch um eine essentielle Begegnung.
Durch die Wasserdampfdestillation geschieht eine völlige Metamorphose der Wirkung der Pflanze. Sie muss ihren botanischen Körper komplett zurücklassen, um ihr Wesen, lateinisch ‚essentia’, ihre Essenz, zu geben.
Man gewinnt also das Wesentliche der Pflanze, das höchst flüchtig und in seiner Zusammensetzung völlig anders als die einzelne Pflanze selbst ist. Manche sprechen von der ‚Seele’ der Pflanze, mit der ein Mensch dann in der Behandlung ‚sorgsam begleitet’ wird (ursprüngliche griechische Bedeutung von ‚therapieren’).

„In der Aromakunde betrachten wir ein ätherisches Öl als dialoganregenden Vermittler – als schöpferischen Impulsgeber. Wir betrachten den Menschen als Erscheinungsbild von Persönlichkeit und vor allem als kreativen Gestalter seines eigenen Lebensweges.“

Einmal abgesehen davon, dass es innerhalb der Duft-Pflanze noch gar kein ‚ätherisches Öl’ gibt, sondern erst außerhalb von ihr, wenn sie durch Ernte und Destillation physisch leblos ist, können wir uns dennoch fragen, was die Duftessenz innerhalb der lebendigen Pflanze für sie als Ganzes noch aus geisteswissenschaftlicher Sicht bedeuten mag.
Wie gesagt: Der Leib der Duft-Pflanze muss sterben, damit während und nach ihrer Destillation ein Teil von ihr aufgefangen, abfiltriert werden und sich neu entwickeln kann. Und dieser Teil wirkt als Heilmittel anders als die Pflanze zuvor.

Anders sind vor allem die höhere Intensität und Breite der Wirkung: Die mögliche Resonanz von Körper, Geist und Seele eines Menschen auf ein ätherisches Öl ist weitaus umfassender als auf jene der Pflanze. Daraus können wir den Rückschluss wagen, dass die noch in der Pflanze eingebundene Duftessenz Kräfte seelischer und geistiger Art, also machtvolle Botschaften, darstellt, die erst durch die Destillation frei werden.

Die Wirksamkeit ätherischer Öle

Düfte – und die damit einhergehenden Empfindungen – sind von grundlegender Bedeutung und unvergesslich. Zudem sind sie nur schwer zu beschreiben. Die Duft-Empfindungs-Reaktion scheint tief im Innern des Menschen abzulaufen, und nicht immer sind wir uns ihrer bewusst.
Jeder Mensch kann mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer aromakundlichen Behandlung profitieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gut oder nur zeitweise oder überhaupt nicht fähig zum Riechen ist, einen Duft bewusst oder nur unterschwellig wahrnimmt oder wach ist oder schläft.

Dass ein Mensch in Folge der Öl-Begleitung wieder Lebensmut fasst, sich seiner Gaben zur Lebensmeisterung bewusst wird, im Schlaf zu wichtigen Problemlösungen gelangt, sich an ursprüngliche Lebensziele zu erinnern beginnt und vieles andere mehr, das lässt sich am ehesten bezeichnen mit dem Wirksamwerden von ‚Kraftfeldern’, in die die ätherischen Öle Startimpulse geben.

Die aromakundliche Forschung orientiert sich an der Wirkung auf die gesamte Persönlichkeit eines Menschen in ihrem komplexen Zusammenspiel physiologischer, emotionaler, psychischer, mentaler, biographischer, sozialer, religiöser, klimatischer und anderer Faktoren. Ätherische Öle geben hierin notwendige Impulse an Wirkkräfte (Energien) in unserer gesamten Persönlichkeit und ihrem Organismus, die, so sie brachliegen, in Not gebraucht und mobilisiert werden können. Dabei geschieht das, was diese Persönlichkeit wirklich zu einer ganzheitlichen Entwicklung braucht.

Quelle und Text: Jürgen Trott-Tschepe
Institut Lebendige Aromakunde

 

Fotos: Miss X / Photocase; Baramee / Adobe Stock

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