Über mich

Und so wurde ich schreibselig!

Schon als Kind liebte ich Gedichte von Wilhelm Busch: die Mischung aus Weisheit und Leichtigkeit. Es ist schön, wenn jemand seine Erfahrung teilt, ohne erhobenen Zeigefinger. Sondern einfach, weil es Freude macht. Und nach so vielen Jahren ‚Schreiben‘, tue ich das ebenfalls.

„Mit Gründen ist da nichts zu machen. Was einer mag, ist seine Sach. Denn kurz gesagt: In Herzenssachen geht jeder seiner Nase nach.“ (W. Busch)

schreibselig ist keine Methode, sondern ein kreativer Weg, deinen Selbst-Ausdruck zu finden und zu stärken. schreibselig heißt auch: Es darf leicht gehen! Denn Schreiben ist leicht, wenn wir nicht Regeln folgen, sondern unserer Intuition – fehlerfroh und inspiriert von himmlischen Düften. Dass sich dabei unsere Schreibkompetenz verbessert, ist die gewünschte Nebenwirkung.

Der eigenen Schreibspur folgen

Denn natürlich ist Schreiben auch ein Handwerk, das ich gelernt habe. Von Haus aus Journalistin führe ich seit über 20 Jahren die Agentur wort + !dee in Bielefeld. Mit unserem Team aus kreativen Freien und Expert*innen verbinden mich nicht nur Jobs, sondern gemeinsame Werte. Wir sind uns einig: Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

Das gilt auch für unsere eigene kreative Entwicklung. Wann immer wir uns selbst auf die Spur kommen wollen, hilft Schreiben! Ob für einen beruflichen Neuanfang, den Schritt in die Selbständigkeit oder die Umsetzung eines Herzensprojekts. Diese Erfahrung teile ich gern in meinen Workshops und in der Einzelberatung. Und verrate Dir auch an dieser Stelle gern, wie das bei mir war – wie ich schreibselig wurde.

Angestupst vom Flaschengeist

Ich liebe meine Arbeit und gebe meist alles. In der Vergangenheit habe ich mich dabei oft ‚verausgabt‘. Das machte mich unzufrieden; ich zweifelte an mir und meinen Fähigkeiten. Schließlich war mir klar: So geht es nicht! Es muss einen anderen Weg geben.

Ich machte eine Fortbildung in Systemaufstellung und stellte in der Praxis fest, dass sich die Methode wunderbar mit Techniken aus dem Kreativen Scheiben kombinieren lässt. Mein Interesse für die Poesietherapie war geweckt und ich ließ mich erneut auf eine Fortbildung ein. Gleichzeitig begegneten mir – heimlich, still und leise – alte Bekannte: die ätherischen Öle und Essenzen. Sie hatte ich viele Jahre zuvor in einer Ausbildung in Aromatherapie kennengelernt.

Zurück zur Essenz

Fast hätte ich sie vergessen, wäre da nicht eine aufgeregte Teilnehmerin in einen meiner ersten Workshops geplatzt. Die vielbeschäftigte Powerfrau kam völlig aufgelöst an und sagte (eher scherzend): „Ich brauch‘ erst mal einen Schnaps.“ Den hatte ich leider nicht. Dafür ließ ich sie an der Zypresse schnuppern. Und siehe da: Sie konnte sich setzen, den Stift nehmen und schreiben – und schnell auf den Punkt bringen, was sie tagsüber belastet hatte. „Das wirkt ja!“, sagte sie erstaunt. Ja, dachte ich. Klar doch!

Ehrlich gesagt, war ich trotzdem überrascht und erlebte erneut ein kleines Wunder. Alle Teilnehmer*innen wollten schnuppern und schreiben. Ich bot ihnen in den folgenden Stunden eine Reihe anderer ‚Einsteigeröle‘ an. Kaum am Fläschchen geschnuppert und durch einen kreativen Schreibimpuls angestupst, flossen ihre Wörter buchstäblich aus der Feder.

Die Entdeckung: Öle verändern die Textart

Die für mich großartigste Entdeckung war allerdings, dass sich nicht nur die ‚Stimmung‘ der Teilnehmer*innen mit den Ölen veränderte, sondern auch ihre Art und Weise zu schreiben. Je nach Öl: zentrierter, klarer, weicher, liebevoller oder bunter. Sie riefen Worte ab, die ihnen sonst nie in den Sinn gekommen wären.

Nach dieser Entdeckung tauchte ich noch tiefer in die Welt der Öle ein und absolvierte eine Ausbildung in ‚Lebendiger Aromakunde‘ am Institut von Jürgen Trott-Tschepe in Berlin. Sein Ansatz war mir vertraut, denn natürlich hatten die Texte und Geschichten auch den Teilnehmer*innen längst verraten, dass die Öle mehr taten, als Wortschätze zu bergen.

Sie bewirken einen inneren Wandel und bringen ungeahnte Erkenntnisse zu Papier – ohne große Kraftanstrengung. So, als würde uns ein freundlicher Flaschengeist die Botschaft zurufen. Sie erleichtern den gewünschten Perspektivenwechsel, um den es beim Schreiben (und im Leben) immer wieder geht.

Neugierig? Dann schreib mir oder ruf direkt an. Ich freue mich auf unseren Kontakt.

Deine Gabriele Rejschek-Wehmeyer

*Qualifikationen u. a: Systemaufstellung, Poesietherapie, Aromakunde, Gewaltfreie Kommunikation